Es geht um die Bildung unserer Kinder
Ich bin selbst Vater von drei schulpflichtigen Kindern.
1 mal Volksschule,
1 mal Hauptschule (im ländlichem Raum, keine Probleme mit zu hoher Anzahl an Migranten)
1 mal Gymnasium Unterstufe.
Ein Vergleich ist mir daher möglich. Angeregt durch den Notizblog von Helmut Hirner, möchte ich zwei Zitate zum Thema Bildung, an dieser Stelle veröffentlichen.
Bildung ist der Erwerb eines Systems moralisch erwünschter Einstellungen durch die Vermittlung und Aneignung von Wissen derart, dass Menschen im Bezugssystem ihrer geschichtlich-gesellschaftlichen Welt wählend, wertend und stellungnehmend ihren Standort definieren, Persönlichkeitsprofil bekommen und Lebens- und Handlungsorientierung gewinnen. Man kann stattdessen auch sagen, Bildung bewirke Identität …“ (Kössler)
Bildung „ist ein aktiver, komplexer und nie abgeschlossener Prozess, in dessen glücklichem Verlauf eine selbstständige und selbsttätige, problemlösungsfähige und lebenstüchtige Persönlichkeit entstehen kann“. Bildung kann daher nicht auf Wissen reduziert werden: Wissen ist nicht das Ziel der Bildung, aber sehr wohl ein Hilfsmittel. (Daniel Goeudevert)
Als Vater ist mir vor allem der praktische Ansatz wichtig:
selbstständig - selbsttätig - problemlösungsfähig - lebenstüchtig
Einen Großteil hat davon mit Sicherheit das Elternhaus beizutragen. Ich bin auch der Meinung, dass nicht die Schulform ausschlaggebend ist für einen Erfolg bei der Wissensvermittlung, sondern die Unterrichtsform. Dies vor allem in der Schule der zwölf bis vierzehnjährigen. Dazu werde ich später noch schreiben.
Dienstag, 13. November 2007
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