Freitag, 9. November 2007

Markt für Lernsoftware zieht kräftig an

  • Umsatz steigt 2007 um 16 Prozent auf knapp 50 Millionen Euro
  • Am stärksten gefragt sind Lernprogramme für Sprachen
  • Einsatz im Schulunterricht noch sehr selten
Grundlage der Prognose ist eine Studie des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden die Ausgaben von Endverbrauchern erfasst. Am stärksten gefragt sind Sprachlernprogramme mit einem Marktanteil von 37 Prozent. Es folgen allgemeine Lernprogramme für Kinder mit einem Anteil von 25 Prozent sowie naturwissenschaftliche Themen und Computertrainings mit je 8 Prozent. „Interaktive Software hat sich heute bereits als neue Form des Lernens bei vielen Kindern und Erwachsenen etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer. „Setzt sich die positive Entwicklung fort, erzielt der Markt einen nachhaltigen Durchbruch.“ Computergestütztes Lernen habe ein großes Potenzial und müsse insbesondere in der institutionellen Bildung einen weitaus höheren Stellenwert bekommen.

Keine Kommentare: